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Freitag, 26. August 2011

(Buch) Der Federmann - Max Bentow

Das Autorendebüt von Max Bentow: Der Federmann

Dieses Buch habe ich in einem Tag ausgelesen, was nicht so häufig vorkommt. Zum Preis von 14,99 € bekommt man hier die broschierte Ausgabe, die 384 Seiten umfasst.

Bildquelle: www.amazon.de


Kurzbeschreibung von www.amazon.de: Schrei doch, dachte er, schrei!
Als der Berliner Kommissar Nils Trojan an den Schauplatz eines Mordes gerufen wird, erwartet ihn eine grausame Inszenierung: Der jungen Frau wurden die Haare abgeschnitten, ein zerfetzter Vogel ist auf ihrem Körper platziert. Trojan und sein Team sind entsetzt, doch noch während sie die ersten Ermittlungen einleiten, ereignet sich ein zweiter Mord – wieder hatte das Opfer lange blonde Haare, und wieder hinterlässt der Federmann einen makabren Gruß in Gestalt eines toten Vogels. Trojan hofft, durch die kleine Tochter der Ermordeten einen Hinweis zu bekommen, doch dann verschwindet das Mädchen von einem Tag auf den anderen. Unterstützt von der Psychologin Jana Michels macht sich Trojan an die Lösung des Falls – und befindet sich unvermittelt auf einer Reise in die tiefsten Abgründe einer kranken Seele.

 
Eigene Meinung: Ein Page-Turner! Ich lese sehr gerne spannende Geschichte, auch mag ich gerne kurze Kapitel. Dieses Buch beinhaltet alles, was ich an einem guten Krimi zu schätzen weiß. Ich habe dieses Buch als ebook gelesen, deshalb kann ich mich nur auf die elektronische Ausgabe beziehen. Die Kapitel sind kurz, knapp und knackig. Die Figuren werden gut skizziert, obwohl der Kommissar Nils Trojan manchmal etwas farblos bleibt. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht. 
Stellenweise ist die Handlung wirklich eklig, also Vorsicht! Bei einigen Kapiteln und Abschnitten möchte man ungern parallel sein Abendbrot zu sich nehmen, da vergeht einem wirklich der Appetit. Für Tier- bzw. Vogelfreunde sind einige Szenen wahrscheinlich auch zu extrem dargestellt, was aber der Story ansich keinen Abbruch tut. Das Ende ist auch etwas arg überspitzt dargestellt und als geübter Krimileser kennt man auch vor dem Showdown am Ende den Namen des Mörders. Dieses ist aber, gerade im Hinblick darauf, dass Max Bentow hier sein Debüt liefert, zu verschmerzen. Ich freue mich schon auf seinen nächsten Roman und denke von nun an öfters an seine Geschichte, wenn ich draussen Vögel höre und sehe...

 4 von 5 Punkten, weil sicher noch mehr drin gewesen wäre und einige Szenen einfach etwas too much sind! 

Jemand eine eigenen Meinung zum Federmann? Ich würde sie wirklich gerne hören bzw. lesen!

Donnerstag, 18. August 2011

(Buch) Erlösung – Jussi Adler Olsen

Der dritte Fall für das Sonderdezenat Q des Ermittlerduos Carl Mørck und Assad: Erlösung von Jussi Adler Olsen



Kurzbeschreibung von Amazon.de: Kinder verschwinden spurlos. Niemand meldet sie vermisst ...Der Hilfeschrei im Inneren einer verwitterten Flaschenpost blieb jahrelang unentdeckt. Dann landet die Botschaft im Sonderdezernat Q für unaufgeklärte Fälle. Ihre mühsame Entzifferung führt Carl Mørck und seinen Assistenten Assad auf die Spur eines entsetzlichen Verbrechens: Der Hilfeschrei, mit menschlichem Blut geschrieben, ist offenbar das letzte Lebenszeichen zweier Jungen, die Jahre zuvor entführt worden waren. Doch wer sind diese Jungen? Warum haben ihre Eltern nie eine Vermisstenanzeige aufgegeben? Sind sie womöglich noch am Leben? Bald steht fest: der Täter läuft noch immer frei herum…
 
Eigene Meinung: Ein super geschriebenes Buch! Ich bin großer Fan der skandinavischen Krimi-Autoren und finde Jussi Adler Olsen sehr erfrischend. Er zeichnet seine Figuren mir so viel Herz und vorallem völlig normal. Der Hauptakteur Carl Mørck ist ständig schlecht gelaunt und benimmt sich in weiten Teilen nicht wie der typische Romanheld: perfekte Figur, glückliche Familie, blond und immer auf der Sonnenseite des Lebens. Dies finde ich sehr symphatisch, denn so fällt es mir persönlich leichter mich in die Figuren hineinzuversetzen. Auch Assad ist eher unkonventionell, verhilft seinem Chef aber oftmals zu richtigen Ideen und dazu, den richtigen Ermittlungsweg einzuschlagen.

Dieses hier ist das dritte Buch der Reihe, es sind ausserdem noch Erbarmen und Schändung erschienen, die auch absolut zu empfehlen sind!

5 von 5 Punkten!!!

Donnerstag, 11. August 2011

(Buch) Schweinehunde

Das Schriftstellerdebüt der beiden Dänen Sören und Lotte Hammer: Schweinehunde




Kurzbeschreibung: »Ich mag keine toten Männer. Die sind aufgeschnitten. Eklig, oder?« »Ja.« »Können wir jetzt Fußball spielen?« »Nein. Wir müssen einen Erwachsenen finden.« Wer sind die Toten, die von zwei Schulkindern in einer Turnhalle entdeckt werden? Was haben die fünf Männer verbrochen, dass sie so grausam ermordet wurden? Dänemark steht unter Schock. Kommissar Konrad Simonsen und sein Team müssen den Mörder finden, bevor eine Hetzjagd das ganze Land erschüttert.

Beurteilung: Sehr gut geschriebenes Buch! Ich weiß gar nicht in welche Kategorie es einzuordnen ist, ein Krimi ist es nicht, eher ein Gesellschaftsbuch mit Krimieinschlag. Schon früh weiß der Leser wer hinter den Morden steckt und welches Motiv die Täter verfolgen. Trotzdem macht es Spaß dem Kommissar bei der Aufklärung beizustehen, mitzufiebern wie sie die Täter / den Täter dingfest machen und vorallem wie die Öffentlichkeit darauf reagiert. Sehr zu empfehlen, der Roman regt zum nachdenken an!

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Quelle: www.amazon.de

Dienstag, 9. August 2011

(Buch) Im Land des roten Ahorns

Heute stelle ich euch den Roman Im Land des roten Ahorns von Claire Bouvier vor.



Inhalt: Kanada 1875. Niemals wäre die junge Hamburgerin Jaqueline nach Kanada ausgewandert, hätte sie geahnt, was sie dort erwartet: Alan, ein alter Freund ihres Vaters, der ihr zur Seite stehen will, entpuppt sich als skrupellos. Er spekuliert auf Jaquelines Erbe und will sie zwingen, seine Frau zu werden. Jaqueline gelingt es, sich aus seinem Haus zu befreien, wo er sie wie eine Gefangene hielt. Nur dem Sägewerkbesitzer Connor verdankt Jaqueline, dass sie die Flucht in die Wildnis überlebt. Er gewährt ihr Zuflucht und nimmt sie mit auf eine gefährliche Floßfahrt, die über die Großen Seen bis nach Montreal führt. Aber Alan gibt nicht auf. An den Niagarafällen beschwört er eine Katastrophe herauf ...

Das Buch ist eine tolle Urlaubslektüre, gerade jetzt für den anstehenden Sommerurlaub zu empfehlen. Es ist recht kurzweilig und mit 400 Seiten auch recht schnell ausgelesen. Trotzdem bekommt man hier eine schöne, aber leider auch vorhersehbare Liebesgeschichte präsentiert. Das Land Kanada rückt etwas in den Hintergrund, trotzdem macht die Beschreibung der Niagara-Fälle Lust auf eine Besichtigungstour durch die Weiten Kanadas.

Bewertung: 3 von 5 möglichen Punkten!